Ein April voller Musik – es startete in Jena

Veröffentlicht: 10/05/2011 in Konzertberichte

Wie schon erwähnt dreht sich ein Großteil meines Lebens um die Band Coppelius und dazu gehören im Moment auch viele Konzerte.  Eigentlich zu viele. Ich werde noch arm dabei.  Aber irgendein Hoby braucht der Mensch schließlich. Ganz extrem war der April 2011. 5 von 7 Konzerten. Und genau über diese Konzerte mit allem drum herum werde ich nun berichten.

Es startete in Jena, im Rosenkeller. Schon Monate vorher wurde der Tourauftakt geplant, Zimmer gebucht, Urlaub eingereicht und eben alles um einen Kurztrip zu planen. Die Vorfreude war riesengroß. Endlich, nach 4 Monaten Konzertpause, konnte es wieder los gehen. Am 1. April war es soweit. Trotz der Aufregung schaffte ich es nicht frühzeitig aufzustehen. So geriet ich mit meinem Vorhaben Joghurt-Mandarinen Muffins zu acken etwas in Zeitnot. Was ein Chaos! Das mein alter Handmixer sich sehr schnell, wirklich sehr, sehr schnell, drehte verteilte ich den Teig eher in meiner Küche und auf mir, als ihn wirklich zu rühren. Am Ende waren nicht nur die Muffins, sondern ich auch sehr lecker. Als meine Freundin Tina, die mich auf den meisten Konzertreisen begleitet, bei mir an kam, war noch nichts fertig. Ausser mir natürlich, nämlich fix und fertig. tasche war noch nicht gepackt, die Muffins zwar schon gebacken, aber noch heiß und ich noch voller Muffinteig. Arme Tina. Sie beeilt sich extra, fährt mit ihrer Reisetasche Bahn und wenn sie ankommt findet sie ein totales Chaos vor. Aber irgendwann war ich dann auch soweit und wir konnten uns in mein neues Auto setzen. Die erste größere Reise mit dem Kleinen, der dennoch größer als mein Alter ist. Wir kamen sehr gut durch, sodass wir noch vor allen anderen bei dem Hostel waren, sogar noch vor dem Empfang o.O Die freie Zeit nutzen wir damit uns Jena mal ein wenig anzuschauen. Wenn man schonmal da ist. 😀

Wieder in der Jugendherberge wurden wir vom Besitzer erstmal mit „Ja, es kann sein, dass die Band auch hier ist“ begrüßt. Tina und ich waren äußerlich die coolsten Menschen der Welt, mit so Sätzen wie: „Joah, vielleicht. Ist ja nicht so wichtig.“ Innerlich aber rasteten wir vor Panik fast aus. Keiner von uns hatte Lust einen der Herren morgens, vershclafen und noch im Schlafanzug zu begegnen. Natürlich wohnten die Herren icht im Hostel. Sie fuhren wohl schon am selben Abend nach Hause. Aber dafür trafen wir einen anderen jungen Herren. D. überraschte uns doch sehr mit seiner Anwesenheit. Besonders, da ich ihn nicht erkannte, obwohl ich ihn schoneinmal getroffen hatte. Nur trug er an diesem Abend eine Perrücke. (Ausrede pur, aber who cares.) Wenig später trafen auch die anderen ein. Wir, mittlerweile 5 Damen hübschten uns auf und schließlich machten wir uns auf dem Weg. Mit einem Abstecher in einer Tabasbar (allerdings nicht vollzählig) und dank meiner Vergesslichkeit mit viel hin und her. Erst musste D. nochmal zum Hostel, die Muffins holen. Keine Sorge, er wurde gut entlohnt. Er bekam den ersten Muffin. Und dann hatte ich meine Tasche im Resturant liegen lassen. Schon vor dem Konzert taten mir die Füße weh. Hochhackige Schuhe & Pflastersteine vertragen sich nicht wirklich.

Die Location: Versteckt. Noch versteckter durch Renovierungsarbeiten am Haus. Wie immer versammelten sich die üblichen Verdächtigen. Es wurde viel geknuddelt und sich auf den kommenden Abend eingestimmt. Als wir endlich rien durften (mit einer viel zu langen wartezeit vor einer geschlossen Tür) sicherten wir uns schnell unsere Plätze. Erste Reihe, Bassseite. Da ist einfach die beste Stimmung.

Das Konzert: Wir sangen, tanzten…zu „Gumbagubanga“ den Macarena (die komplette erste Reihe, was ein Spass), spielten die Texte schonmal nach, headbangten wie wild, kuschelten und freuten uns über ein wunderbares Konzert. Ein wahrer Rausch, der damit endete, dass ich beim letzten Lied „Ade mein Lieb“ (ein altes Volkslied), anfangen musste zu weinen. Diese Lied ist eh schon traurig schön, dazu noch die Stimmung im Saal und meine momentan eh emotionsreiche Art. Ich konnte nicht mehr. Zum Glück reichte man mir ein Taschentuch.

Wie immer nach einem Konzert traf man sich noch zu einem plausch, ob nun miteinander oder mit einem der Herren, meine Muffins fanden den Weg in verschiedene Bäuche, nur nicht in deren der Herren oder in meinem. Schlichtweg kaputt schleppten wir uns schließlich zurück ins Hostel. Meine Füße brachten mich fast um. Im Zimmer quatschen wir noch viel zu lange über dies und jenes. Wie wir Mädels (und D. 😀 ) eben sind.

Der wunderbare Tourauftakt endete mit einer entspannten Autofahrt zurück, diesmal aber zu dritt. Ich habe mein erstes Ticket fürs zu schnell fahren erhalten und eine Straußenfarm mitten in Thüringen gesehen.

Demnächst mehr über die April Tour.

Bis dahin, eure Eule

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