10 Dinge die ich an dir hasse

Veröffentlicht: 24/10/2011 in Filmkritik

Da das Fernsehprogramm am Sonntag doch recht uninteressant war legte ich seit langem wieder eine DVD ein. Ich entschied mich dabei für einen der besten Teenie Filme, die es überhaupt gibt.

Story:

Cameron ist neu an der Padua High-School. Nicht das erste Mal. 9 Schulen in 10 Jahren. Dennoch merkt Cameron, dass hier zwar alles recht ähnlich läuft wie an anderen Schulen, aber irgendwie … extremer. Schon am ersten Tag verliebt er sich Hals über Kopf in Bianca. Sie ist hübsch, klug, wenn auch etwas naiv, oberflächlich und beliebt. Doch die Chancen für Cameron stehen ziemlich schlecht. Zum einen weil Bianca nur Augen für den arroganten Schönling Joey hat und zum anderen wegen ihrem überfürsorglichen Vater. Seine Regel besagt, dass Bianca nur ausgehen darf, wenn ihre ältere Schwester, Kat, es auch tut. Das Problem dabei: Kat hat keinerlei Interesse an Jungs oder Dates. Und die Jungs trauen sich nicht an sie heran. Zu zickig, zu Eigen in ihrem Denken.  Doch Cameron lässt sich nicht entmutigen und sucht fleißig nach einem Date für Kat, ohne dass diese etwas davon ahnt. Doch es stellt sich heraus, dass nur eine Möglichkeit bleibt: Jemanden zu bezahlen. Und zwar jemanden, der „so extrem ist“ wie es Bianca ausdrückt, um sich auf ein Date überhaupt einzulassen. Die Wahl fällt auf den undurchsichtigen Patrick, über den es die wildesten Gerüchte gibt. Als Geldgeber muss Joey herhalten, der auch was von Bianca will, wenn auch nur das eine.  Bianca versorgt dabei Cameron mit Insiderinfos, die dieser an Patrick weiter gibt. Während Patrick mit der Zeit immer mehr an Kat herankommt, merkt Cameron dann doch irgendwann, dass Bianca ihn nur ausgenutzt hat um sich mit Joey treffen zu können. Auf einer Party betrinkt sich Kat so sehr, dass Patrick sie nach Hause bringen muss. Als er jedoch einen Kuss Versuch abwehrt ist sie zu tiefst verletzt und beleidigt. Cameron stellt Bianca nach der Party zu Rede und macht ihr klar, dass sie Menschen nicht so behandeln kann. Sie küsst ihn daraufhin, später geht sie mit ihm zum Abschlussball. Patrick versucht derweil es mit Kat wieder gerade zu biegen. Er merkt, dass er sich in sie verliebt hat, weswegen er erst kein Geld mehr von Joey nehmen will. Doch 300 $, dafür dass er Kat zum Ball einlädt  sind zu verlockend. Durch eine Gesangseinlage auf dem Sportplatz gewinnt er Kat für sich zurück. Obwohl sie sich erst dagegen sträubt geht sie mit Patrick zum Abschlussball.  Auf dem Ball werden alle Geheimnisse gelüftet. Patrick macht klar, dass keines der Gerüchte stimmt und Bianca erfährt, dass Joey nur an ihr interessiert war um sie zu entjungfern. Zum Glück hatte sie sich da schon für Cameron entschieden. Dieses Aktion, Joey´s Verhalten Kat gegenüber und das er sich später mit Cameron prügelt veranlassen Bianca dazu Joey eine rein zu hauen. Gut, mehr als einmal 😀 Weil Joey wütend ist, dass er Bianca nicht bekommen hat greift er Patrick an und verrät dabei, dass er ihn bezahlt um mit Kat auszugehen. Diese läuft wütend davon. In der wohl bekanntesten Szene des ganzen Films trägt Kat in der Klasse ein Gedicht vor, in dem sie ihre Gefühle für Patrick schildert. Sie zeigt hier viel mehr Verletzlichkeit als jemals zu vor. Patrick entschuldigt sich bei Kat und gesteht ihr, dass er in sie verliebt ist. Er schenkt ihr eine Gitarre.

Dieser Film hat vieles was ein Film zur guten Unterhaltung braucht. Viel Witz und Charme und auch reichlich Gefühle. Es ist definitiv kein 08/15 Teenie-Liebes-Film. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet mit ihren Ecken und Kanten. Mit Übertreibungen stellt der Film satirisch das Leben auf einer High-School (eigtl. auf jeder Schule) dar. Das Gedicht, das Kat am Ende vorliest hat Kultstatus erreicht. Und die Dialoge stecken so voller Witz, dass man es erst gar nicht glauben kann. Für mich ist dieser Film ein Highlight aus der Teenie-Film-Epoche.Die Grundstory ist dem Shakespeare Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ entnommen. Auch gibt es weitere Parallelen, wie z.B. die Namensgebung von Charakteren und Orten. Die Musik spielt in dem Film eine tragende Rolle. Kat will Musikerin werden. Es gibt gleich zwei Szenen mit Live-Musik. Der Film endet mit dem Song „I want you to want me“  (ursprünglich von Cheap Tricks, im Film performt von Letters to Cleo). Der Song rundet den Film perfekt ab und passt wunderbar zum Ende.

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