Abschluss – warum es auch Männern wichtig sein sollte

Zum Schluss noch „kurz“ *hust* warum es auch für Männer von Bedeutung sein sollte, sich für Gleichberechtigung und gegen Sexismus einzusetzen und auch das eigene Verhalten zu überdenken (das sollten Frauen übrigens auch tun, denn ja, auch Frauen betreiben Sexismus).
Zum einen hat natürlich jeder Mann eine Mutter, evtl. Ehefrau / Freundin, Töchter, Schwestern, Nichten, Tanten etc. und ich hoffe einfach mal, dass die meisten Männer nicht wollen, dass man ihre weiblichen Angehörigen und Freundinnen belästigt.
Aber auch für sich selbst. Denn Mal ehrlich, wie erbärmlich ist es, wenn ein Mann eine Frau begrapschen muss um körperliche Nähe zu bekommen? Haben diese Männer sonst keine Möglichkeit? Oder fühlen sich nur dann stark, wenn sie eine Frau erniedrigen? Diese Männer sind einfach nur schwach. Und bitte hört auf mit den Ausreden wie „Ich bin doch auch nur ein Mann“. Mit solchen Sprüchen werden zwar Dinge gerechtfertigt, aber im Grunde werden damit Männer als willenlos dargestellt. Ist es wirklich das, was ein Mann will? Das vermeintlich starke Geschlecht macht sich so nur selbst schwächer. Es hat nichts mit Stärke zu tun, wenn Mann die Frau immer klein halten will. Stellt euch eine Welt vor, in der alle gleichberechtigt sind und ihr alles, was ihr erreicht habt wirklich auf Grund eurer Leistungen habt und nicht, weil auf Grund eures Geschlechtes. Wäre das nicht großartig?

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Kommentare
  1. […] Silbereule – Miene Gedanken zu: Diesem komischen Feminismus Kram […]

  2. Miri sagt:

    Ich mag Agent Carter. Die Hauptfigur ist eine Frau die sich durchsetzen kann. Die Serie spielt Ende der 40er und natürlich bekommt sie von den Männern immer erzählt, dass sie nichts anderes kann als Kaffee kochen und Ablage machen „weil wir nicht mehr im Krieg sind“. Und sie setzt sich darüber hinweg. Und tatsächlich sind ihre Hauptgegnerinnen, die einzigen, die ihr halbwegs ebenbürdig sind, Frauen. Und ich mag die Lovestory, die sich am Ende entwickelt (auch wenn sie sich vorher immer wieder andeutet). Aber ja, in den meisten Filmen und Serien ist das Frauenbild sehr zweifelhaft bis sexistische Kackscheiße. Es gab mal ein Projekt wo die Sätze/Wörter und Bildzeit von Frauen in Oscarprämierten Filmen gezählt wurde. Das Ergebnis war schockierend.

    • silbereule sagt:

      Stimme, Agent Carter (die Serie) war toll, sie ist ein super Vorbild. Danke für das positive Beispiel.

      • Dana sagt:

        Joss Whedon halt. Der hatte ja immer schon starke Frauen in seinen Serien. 🙂

      • silbereule sagt:

        Ja, aber ich bei ihm auch vorsichtig, nachdem rauskam, dass er bei Buffy mit mehreren Schauspielerin etwas hatte und seine Frau betrogen hat. Sie hat damals seinen Brief veröffentlicht und es klang alles nach „ich bin ja auch nur ein Man“

  3. Überlegende/r sagt:

    Ich habe immer noch nicht verstanden warum das jz auch für Männer wichtig ist und der Text ist ein bisschen einseitig (weil es halt deine Meinung ist) z.b habe ich so das gefühl, dass man jetzt jedem Mann vorwirft pervers/ausnutzend usw zu sein nur auf grund dessen das man halt Männlich ist.
    Noch ein Problem ist das es diese ultra fem’s gibt und man als fem automatisch in diese Schublade gestekt wird.

    • silbereule sagt:

      Lies dir bitte meine Einleitung nochmal durch, denn ich schreibe da ganz genau, dass ich oftmals nur Männer schreibe, aber nicht alle Männer meine. Aber eigentlich gibst du dir doch schon selbst die Antwort. Je mehr es in die Öffentlichkeit kommt, desto öfter wird das eigene Verhalten, das der Freunde überdacht und ein Umfeld geschaffen, in dem sich alle wohl fühlen und man (oder Frau) sich nicht mehr fragen muss, ist dieser Fremde jetzt gefährlich oder nicht. Das mag für dich schwer nachvollziehbar sein (und das ist auch nicht schlimm), aber das ist für viele ein normaler Gedanke.

    • silbereule sagt:

      Oh, und oftmals werden Feminist:innen als Ultra bezeichnet, sobald es unangenehm wird, weil man sich insgeheim ertappt fühlt. Geht mir in anderen Punkten genauso, an denen ich arbeiten muss. Wichtig ist das zu erkennen und mit Kritik (auch an sich) umzugehen

      • Überlegende/r sagt:

        Ich meine so radikale die z.b. hetzte betreiben
        und ich könnte mir gut vorstellen das wenn man sich so als fem outet man wegen solchen Personen in eine Schublade gesteckt z.b. „Die ist Fem? die ist bestimmt auch so eine Hetzerin“
        Und das, ist glaube ich einer der Gründe warum Feminismus so gehated wird weil es Leute gibt die halt das ins negative ziehen.
        Und PS Ich möchte mich nicht als ein Gem gegner positioneiren habe das aber nicht darein geschrieben weil ich dan auch in so eine Schublade kommen würde(in die „Ich bin ja kein Nazi aber….“ Schublade)

      • silbereule sagt:

        Also ehrlich gesagt gib es davon sehr, sehr wenige. Es kommt aber oft als erstes Argument. Das wäre ungefähr so, als ob man nicht mehr sagen möchte, dass man Fußball Fan ist, weil es Hooligans gibt.
        Ich glaube auch nicht, dass du das irgendwie böse oder gegnerisch meinst, sondern es wirklich verstehen willst. Deswegen trete ich gerne mit dir in einen Austausch. Auch ich habe in den letzten Jahren / Monaten noch einiges dazu gelernt.
        Der Feminismus setzt sich für Gleichberechtigung aller ein. Das bedeutet auch dafür, dass z. B. Männer bei einem Sorgerechtsstreit nicht mehr benachteiligt werden oder das es auch für Männer in Ordnung ist emotional zu reagieren und weinen zu dürfen. Usw und sofort.

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