Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Eigentlich wollte ich anlässlich des internationalen Frauentages, der ja am 8. März war, einen Beitrag über Feminismus, Gleichberechtigung, Sexismus und allem drum herum schreiben. Aber da das Thema sehr umfangreich ist, ich aktuell aber nicht so viel Zeit habe, habe ich das ganze verschoben. Dafür ist es mir einfach zu wichtig, um „mal eben“ was dazu zu schreiben.

Stattdessen dachte ich mir, schreibe ich über meine aktuelle Erfahrung in der Fastenzeit. Ich bin zwar so gar nicht christlich (ich bin aus dem Osten, wir hatten nix, nicht mal Religion), aber ich nutze die Zeit dennoch und verzichte auf (Industrie) Zucker und Alkohol. Beides stellt mich vor Herausforderungen, manche kleiner und manche größer als gedacht …während ich das schreibe fällt mir gerade auf, dass in der Nudelsauce Weißwein drin war…so viel dazu. Und weil ich ja immer etwas übertreiben muss mache ich auch noch 16:8 fasten, bei dem man 16 Stunden am Stück nichts isst, sondern nur Wasser & Tee trinkt (das mache ich aber schon etwas länger) und eigentlich wollte ich jeden Abend vorm schlafen ne Plank machen, immer 10 Sekunden länger halten (nein, das habe ich nicht durchgezogen, reden wir nicht drüber, ok?)

Aber von vorne. Was hat mich dazu bewogen, warum mache ich das und was ist mein Ziel? Zum einen hab ich genau das letztes Jahr schon gemacht, zwar aus anderen Gründen, die ich jetzt nicht näher erläutern werde (komplett andere Geschichte) und es tat mir damals ganz gut. Warum also nicht wiederholen? Dann kommt natürlich noch der Fitness Aspekt dazu. Nachdem ich vor ein paar Jahren meine Ernährung umgestellt hatte, ich da aber nicht mehr sooo konsequent bin hilft besonders der Verzicht auf Süßes mir dabei hier die Waage zu halten – ich meine einen Ausgleich, nicht das Gewicht…wobei… – und Alkohol ist ein mega Kalorienlieferant. Aber auf Alkohol verzichte ich auch, weil es in den letzten Wochen / Monaten doch etwas überhand genommen hat. Nicht nur am Wochenende beim feiern, sondern halt auch unter der Woche. Ab und an ein Feierabend schadet ja nicht, oder? Vielleicht aber doch, wenn es halt nicht mehr ab und an, sondern sehr regelmäßig wird.
Mein Ziel ist es also wieder etwas fitter zu werden und sowohl mit Zucker, als auch mit Alkohol wieder bewusster umzugehen. Und auch um mir selbst etwas zu beweisen (Das Ego muss ja irgendwie gestreichelt werden).

Also beschloss ich wieder eine Fastenzeit einzulegen. Eigentlich wollte ich sogar früher beginnen und es länger durchziehen. Einfach weil. …OK, wahrscheinlich um halt das Argument „das machst du jetzt nur weil die Kirche das sagt“ zu entkräften. Den früheren Start habe ich erfolgreich nicht durch gezogen. Konsequent bin ich eben nur, wenn ich will. Und die liebe Foxxy (besucht ihren Blog https://karlathefox.com/) hatte mir sehr schön erklärt, dass es ja vor Karneval irgendwie keinen Sinn macht (ja, ich gebe ihr die Schuld 😘). War aber nicht schlimm, der Abend in Dortmund mit ihr + weiteren lustigen Gestalten war zu gut um es zu bereuen. Ich habe also ganz konsequent den Start meiner Fastenzeit verschoben und doch erst nach Karneval angefangen. Aber seit dem zieh ich es auch durch, inkl feiern gehen.

Und wie ist das jetzt so, ohne Zucker, ohne Alkohol? OK, beim Zucker schummel ich ein bisschen. Es gibt mittlerweile soo viele zuckerfreie Süßigkeiten, dass man ganz gut aus kommt. So ganz ohne Süßes geht es aber nicht, und irgendwie werde ich auch von den Dingrern süchtig. Kennt ihr diese zuckerfreien Gummihasen (gibt es bei einer Drogeriekette)? Von denen darf man eigentlich nur fünf essen, was ich natürlich erst nach ca. 10 Stück bemerkt hatte. Wenn ich essen geh kann ich es eben nicht verhindern, dass der Koch Zucker verwendet. 🤷‍♀️ Aber ansonsten klappt es ganz gut. Es ist nur ein wenig anstrengend, auf die Lebensmittel zu schauen, ob extra Zucker drin ist oder nicht. Beim Alkohol ist es noch mal was anderes. Ja, der bewusste Verzicht klappt an sich ganz gut. Nur bei den Gewohnheiten, bei denen man nicht so drüber nachdenkt, wie z.b. der Weißwein in der Nudelsauce halt nicht so sehr.

Das erste Mal nüchtern feiern funktionierte auch ganz gut. Es hat mich fast ein wenig überrascht wie wenig es mir ausmachte und wie viel Spaß ich einfach trotzdem hatte, obwohl alle um mich herum immer betrunkener wurden. Nur auf dem Hinweg wollte ich aus Reflex nach einer Bierflasche greifen und mit trinken. Das ich diesen Reflex hatte zeigt mir aber nur, dass es richtig ist erstmal darauf zu verzichten. Aber ansonsten war alles irgendwie normal. Das lag aber auch sehr viel an den Leuten, mit denen ich unterwegs war und an der Musik (80er Glam Rock natürlich). Tanzen lenkt einen halt auch gut ab. Also das war kein Problem.
Schwieriger war da schon die Hausparty letzte Nacht, die wir spontan (und sehr verantwortlungslos) auf Grund der ganzen Schließungen durch das Corona Virus, gestartet haben. Ich mag Hauspartys, weil man eben auch viel mehr miteinander reden kann, als in Clubs, mal davon abgesehen, dass es günstiger ist. Aber obwohl man auch da tanzen kann ist es nicht das gleiche. Am Anfang des Abends dachte ich, dass es wirklich schwierig werden würde. Wurde es aber tatsächlich nicht. Ja, etwas, aber es war auch hier kaum ein Problem.

Und wie reagiert mein Umfeld darauf? Ziemlich gut sogar.
Das mit dem Zucker kennen viele von mir schon. Meine Kollegen z.B. fragen mich meist gar nicht mehr, ob ich was vom Kuchen will, manchmal entschuldigen sie sich aber dafür, was irgendwie niedlich ist. Sie informieren mich aber auch, wenn sie etwas haben, bei dem kein Zucker, sondern z.B. Honig drin ist. Eine andere hat mir zuckerfreie Schokolade mitgebracht, damit ich die nächsten Wochen gut durch stehe…. die ist allerdings schon wieder leer…
Und mit dem Alkohol? Von den Kollegen, mit denen ich mich zum Feierabendbier treffe gibts mal nen Spruch, alles scherzhaft gemeint, aber mehr auch nicht. Wir genießen unseren Feierabend trotzdem ganz gut zusammen, führen gute Gespräche, mal ernst, mal nicht. Auch der Spieleabend, den wir untereinander alle zwei Wochen veranstalten geht auch mit Cola Zero. Unfair finde ich es übrigens hier, dass mein Arbeitgeer zwar Bier stellt, aber keine Softgetränke. Die muss ich mir dann selber kaufen.
Beim Feiern ist es wie oben beschrieben sehr entspannt. Und das obwohl, wenn man ehrlich ist, in der Rock– / Metalszene schon ein Alltags-Alkoholismus herrscht. Aber keiner von meinen typischen Partyfreunden versuchte mich zu überreden doch was zu trinken. Klar wurde ich gefragt, wieso und warum und sie waren überrascht, sieht man mich doch eher häufiger mit einem Gin-Tonic in der Hand, aber alle akzeptieren es, von einigen wurde mir auch Respekt entgegen gelallt (😉). Diese Akzeptanz ist leider in der heutigen Gesellschaft nicht selbstverständlich, bei manchen Menschen kommst du nur damit durch, wenn du Auto fährst und selbst dann kommt oft „Ach, komm, ein Bier geht.“ Ich selbst halte nichts davon jemanden das Trinken ein oder aus zu reden und ich bin sehr froh darüber, dass es meine Freunde auch so handhaben.
Wie gesagt, meine Freunde und Kollegen akzeptieren das alle und es hat auch echt Vorteile. Ich kann immerhin am nächsten Tag sagen, ob sich jmd daneben benommen hat oder nicht. Und bei Trinkspielen bin ich ein super Gamemaster und Schiedsrichter.

Will ich euch jetzt mit diesem Text animieren auch zu fasten? Nein, auf keinen Fall. Jeder soll und muss sowas für sich selbst entscheiden. Das ist nur mein Erlebnis, das ich gerne mit euch teile. Wenn ihr euch dazu doch mal entscheidet hier ein wertvoller Tipp: Macht kein allzu großes Ding draus. (haha, sagt die, die einen ganzen Blogeintrag dazu schreibt.) Was ich meine ist folgendes:
Überlegt ob und worauf ihr verzichten wollt, trefft diese Entscheidung alleine, ohne Einfluss von anderen. Wenn ihr fastet verzweifelt nicht daran, wenn es mal nicht so gut klappt, man eben doch die Weißwein-Sauce bestellt hat oder doch zu einem Stück Schoki gegriffen hat. Einfach akzeptieren und weiter machen. Geht offen damit um, aber ihr müsst es nicht bei jeder Gelegenheit erwähnen. Manchmal merken die anderen das gar nicht, dass ihr fastet. Und versucht nicht, euch dadurch überlegen zu fühlen. Meine Fastenzeit ist für mich, nicht für jemand anderen. Nur mir muss ich beweisen, dass ich es kann, niemand anderem.

Kleine Selbsttherapie

Veröffentlicht: 02/03/2020 in Uncategorized

In meinem Wiederbelebungs-Post hatte ich ja schon angekündigt, dass ich diesen Blog auch dazu nutze, um meinen emotionalen Ballast irgendwie verarbeiten zu können. Denn wenn ich etwas die letzten Wochen / Monate gelernt habe, dann das Menschen mit all ihren Emotionen einfach sehr komplex und vielseitig sind, manche mehr, manche weniger.

Anfang November hatte ich mich entschieden, meine langjährige Beziehung zu beenden. Aus vielen, sehr unterschiedlichen Gründen, von denen ich selbst nicht mal alle benennen kann. Die Entscheidung war auch nicht einfach, aber nach langen Überlegungen hab ich gemerkt, dass ich gar nicht mehr über das Ob sondern über das Wann nachdachte. Und in diesen Moment wusste ich, dass ich es beenden musste und gepaart mit einem Kater konnte ich mich nicht mehr verstellen und musste es im Grunde sofort machen.

Und seit dem, bis gestern, waren wir in einer Trennungsphase, in der er seinen Auszog organisierte und ich mein Leben ein wenig auf Pause setzte, aber zeitgleich mir Gedanken machte, wie es für mich weiter ging. Und ja, wir kamen in den Monaten ganz gut miteinander aus, trotz der Wohnsituation.

Gestern war es dann soweit, er zog aus, ganz offiziell. Und obwohl es meine Entscheidung war, zu der ich nach wie vor stehe und die ich immer noch für das richtige halte überkam mich eine unerklärliche Traurigkeit, gleichzeitig aber auch eine Erleichterung, dass es jetzt nun durch ist. Ich freue mich auf die Zukunft und habe gleichzeitig Angst davor.

Als ich gestern Abend dann zum ersten Mal alleine war hatte ich zwischenzeitlich immer noch das Gefühl, er wäre noch da, säße im Wohnzimmer und schaute TV. Auch habe ich vor heute Abend ein wenig Angst, wenn ich zum ersten Mal seit vier Jahren in eine leere Wohnung komme. Wie geht man damit um, wenn man einen Menschen, den man mag und mit dem man die letzten 6 (im Grunde fast 7 Jahre) so gut wie jeden Tag geredet hat und auch fast jeden Tag gesehen hat ganz willentlich aus seinem Leben kickt?

Ich weiß, viele meiner Freunde freuen sich für mich, da sie gemerkt haben wie anstrengend die Situation für mich war. Aber die große Freude kann sich bei mir nicht einstellen. Und das obwohl ich meine Entscheidung, wie gesagt, kein bisschen bereue, im Gegenteil. Also, was macht man mit so vielen unterschiedlichen Gefühlen? Ignorieren? Darin bin ich eigentlich ganz super, aber jetzt irgendwie nicht Rauslassen? Naja, wenn es sein muss. Und so kramte ich eben meinen alten Blog wieder raus.

Die Wiederauferstehung

Veröffentlicht: 01/03/2020 in Uncategorized

Nach Ewigkeiten krame ich also meinen Blog wieder aus und das auch nur um meinen Balast einfach mal in die Welt zu schreien.

Warum hatte ich aufgehört zu schreiben? Keine Zeit mehr? Am Anfang wahrscheinlich. Hatte ich nicht mehr genug um darüber zu schreiben? Doch, eigentlich schon. Aber einerseits ist in Zeiten von Instagram und Facebook alles so kurz runtergebrochen, auf 24stündige Storys, dass sich ein langer Text kaum noch lohnt und andererseits war ich von meinem eigenen Leben irgendwann so angeödet, dass ich gar nichts darüber schreiben wollen. Selbstzweifel lassen grüßen.

Was hat sich also nun geändert, dass ich nach all der Zeit meine wieder was zu veröffentlichen? Ist mein Leben plötzlich interessanter geworden? Keine Ahnung, wohl eher nicht. Aber gerade in den letzten Monaten habe ich mir viele Gedanken über mein Leben und meine Entscheidungen gemacht. War alles richtig? Alles falsch? Im Grunde beides und beides nicht. Aber mir wurde klar, dass etwas nicht so war, wie ich es gerne gehabt hätte und ich etwas ändern musste. Es hat dann wieder Monate gedauert um zu begreifen, was eigentlich mein verdammtes Problem war.

Als ich endlich begriff, was es war musste ich noch einen Schritt gehen. Einen großen Schritt und ich habe angefangen grundlegende Dinge in meinem Leben zu ändern. Ein Punkt davon ist mich selbst aus meiner gemütlichen Blase rauszuziehen und in die Welt rein (in kleinen, vorsichtigen Schritten) und so versuche ich mich an einem neuen Lebensmotto: Warum eigentlich nicht?

Warum eigentlich nicht:

  • zu dem Konzert / der Party gehen, auch wenn die üblichen Freunde nicht hingehen
  • versuchen neue Leute kennenzulernen
  • alte Freundschaften wieder aufleben lassen
  • mit dem süßen Typen flirten
  • einfach so eine Hausparty organisieren
  • das Shirt, Schmuck etc. kaufen
  • Menschen, die man sympathisch findet zu küssen (ohne gleich mit ihnen schlafen zu wollen)
  • neue Erfahrungen machen und sich ausprobieren
  • den eingeschlafenen Blog wieder rauskramen, um sich mitzuteilen
  • uvm.
  • Gebt Mara eine Chance

    Veröffentlicht: 08/04/2015 in Uncategorized

    Soo lange habe ich diesen Blog nicht mehr genutzt. Jetzt krame ich ihn wieder raus und das aus gutem Grund.

    Seit einer Woche läuft die Verfilmung  von „Mara und der Feuerbringer“(Teil 1). Heute habe ich es geschafft mit zwei Freunden in den Film zu gehen.
    Das war nicht einfach, denn der Film läuft nur einmal am Tag und zwar zu unmöglichen Zeiten für die arbeitende Bevölkerung. Aber von vorne.

    Mara und der Feuerbringer ist eine deutsche Fantasy-Triologie bei der es sich hautsächlich um die nordisch-germanische Mythologie dreht. Die bücher sind witzig, für fast jedes alter und man lernt so einiges. Und da der Autor Tommy Krappweis (Erfinder von Bernd das Brot) nun mal eher in der Film / Fernseh Branche tätig ist lag es nahe, dass er das Buch verfilmen möchte. Ein Mammutprojekt, für das man viel Mut brauchte. Entgegen der sonstigen deutschen Taktig lieber auf Nummer sicher zu gehen fanden sich mutige und innovative  Produzenten und ein toller Film konnte entstehen.

    Story:

    Die 15 Jährige Mara muss sich jeden Tag mit Alb-Tagträumen rumschlagen. Bald erfährt sie von einem Zweig (großartig gesprochen von Oliver Kalkhofe), dass sie die letzte Seherin ist, dazu auserkoren Ragnarök (sprich den Weltuntergang) zu verhindern, der unweigerlich ausbricht sollte sich Halbgott Loki befreien (bitte nicht mit Marvel verwechseln). Da Mara aber keine Ahnung hat holt sie sich Hilfe von Professor Weissinger und mit ihm zusammen stellt sie sich dem Feuerbringer, der Lokis Frau entführt hatte.

    Kritik:

    Die Besetzung ist top! Christoph Maria Herbst als Loki (sooo gut), Jan Josef Liefers als Professor Weissinger auch und Ester Schweins als Maras Esotherik Mutter auch. Und Billy Boyd (!!) in einer Nebenrolle. Schauspielerische Leistung insgesamt 1A. Schade ist, dass man es Lilian Prent (Mara) anmerkt, dass sie beim schauspielern noch nicht so sicher ist. Ich denke aber, dass wird sich mit Hilfe und Übung legen. Und ein Glück für sie, dass sie so großartige Spiel-Partner zur Seite hatte, die ihr den Raum gaben. Dazu herrscht eine tolle Chemie zwischen den Schauspielern.

    Die Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet und stehen ihren Buchvorlagen in nichts nach. Schön ist die Beziehung von Mara und dem Professor, die auch in den Büchern im Vordergrund steht.

    Die Story hält sich bis auf ein paar kleinen Abweichungen an die Bücher. Schade finde ich, dass im Film Loki vermarvelt wird und zu Thors Bruder gemacht wurde. Dabei (so in den Büchern) war er Odins Blutsbrüder. Das ist DIE Änderung die ich wirklich schade finde. Hätte nicht sein müssen. Auch ist das Ende leider schwer zu verstehen, wenn man die Bücher nicht gesehen hat.

    Über die Technik kann man sich nicht beschweren. Man merkt, dass das Geld in die Hand genommen wurde und das ist auch gut so. Tolle Effekte, die sich sehen lassen. Doch der Charme und Witz der Charaktere steht immer im Vordergrund und machen den Film so mit zu etwas besonderem.

    Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich das Voice-Over, das immer wieder eingesetzt wird, gut finde oder nicht. Einen Vorteil hat es – so lernt man Mara´s Charaker besser kennen (und lieben). Besonders die Hilflosigkeit macht sie sympatisch und hebt sich von dem ewigen „Wir können alles“ Helden.

    Insgesamt gebe ich dem Film 8 von 10 Punkten und spreche eine ausdrückliche Empfehlung aus dem Film eine Chance zu geben und ihn sich schnell im Kino anzusehen. Denn leider sind viele zu skeptisch oder wollen lieber den typsichen deutschen Einheitsbrei sehen. Geht ein Risiko ein und traut euch was. Schaut den Film!

    Ruhezeit

    Veröffentlicht: 22/05/2014 in Uncategorized

    Schon lange ist hier nichts passiert.

    Liegt einerseits an fehlenden Themen, denn nichts fände ich öder, als eine Art Tagebuch von meinem alltäglichen Leben ala „Und dann bin ich Bahn gefahren“ zu schreiben. Wer will sowas denn bitte lesen? Bei solchen Blogs betätige ich persönlich ganz schnell das gefürchtete rote X. Zum anderen hatte ich aber auch kaum Zeit. Ich musste mich mit meinem Studium (Medienfachwirt Digital und Print), meinem Job, dem Verlust meines Jobs, der Jobsuche und meinem eigentlichen sozialen Leben auseinander setzen. Kurzum: Ich hatte keine Zeit mir Gedanken zu machen.

    Im Moment (omg – doch ein Tagebucheintrag…) muss ich mich auf meine Hausarbeit konzentrieren, für die ich absolut keine Idee habe. Das wird noch lustig. Und dann wäre da noch die erfreuliche Sache, dass ich ab Montag (26.5.14) einen neuen Job habe. Super Timing, aber dadurch habe ich natürlich noch weniger Zeit.

    Aber ich denke ich werde mir bald mal doch Gedanken machen, was hier nun passieren soll.

    Eines sei noch gesagt: Da ich bei den derzeitigen DM Lieblingen dabei bin (yes, geschafft) werde ich auf meinem Test Blog ein bisschen was dazu schreiben. Und ja, es sind tolle Sachen dabei. Also in der Mai Box. Seit gespannt.

    Die Sache mit dem Rassismus

    Veröffentlicht: 26/09/2012 in Uncategorized

    Juli 2012: Vor einiger Zeit machte Sarah Kuttner (Moderatorin, Redakteurin) mit einigen rassistischen Äußerungen von sich reden, in dem sie erklärte, dass sie Angst vor einer schwarzen Puppe hatte, das N-Wort benutzte und (so einige Berichte) den Mann,  der sich dadurch angegriffen gefühlt hatte aus der Lesung warf. Eine Anzeige und mehrere Berichte dazu folgten. Etwas später bin ich dann auf den Blog „Afrika Wissen Schaft“ aufmerksam geworden, der einen interessanten Artikel zu dem enthält, was nach dem ganzen passierte. „Wenn weiße, weißen erklären, dass sie nicht rassistisch sind. Eure Absolution, mein Rant.“ so der Titel und allein dabei musste ich schon die String runzeln. Dennoch versuchte ich völlig unvoreingenommen mir eine Meinung über den Inhalt des Artikels zu bilden. Die Kernaussage: Nur ein Betroffener kann beurteilen was rassistisch ist“ halte ich für völlig richtig und ich verstehe auch, dass die Bloggerin  die Reaktion der Medien und der Kuttner Fans sauer aufstießen, doch etwas störte mich.  Ich hinterließ folgenden Kommentar (in der Hoffnung auf Aufklärung & einem Austausch):

     silbereule sagt: Dein Kommentar muss noch moderiert werden.

    30. Mai 2012 um 14:01

    Im Grunde ein guter Artikel, der sehr schön eine Problematik aufgreift, die viel zu häufig vorkommt. Die Kernaussage: Nur der Betroffene kann beurteilen was rassistisch ist und was nicht ist komplett richtig. Mir gefällt hierbei aber nicht die Typisierung der Weißen. Wenn man sehr kritisch liest, dann könnte man darauf kommen, dass nur Weiße rassistisch sind, was wiederum rassistisch wäre. Ich betone das “könnte man darauf kommen”, denn dies war sicherlich nicht deine Absicht doch Rassismus ist kein Problem der Weißen. Rassismus kann in jedem stecken, fernab der Hautfarbe, Religion, Abstammung. Auch ich, als weiße, in Ostdeutschland geborene Frau musste mir sehr häufig Dinge anhören, die nicht nur rassistisch waren, sondern nicht mal wahr. Entweder als Ossi (O-Ton: Geh zurück in deine Müllhalde) oder auch als Deutsche, denn in vielen Augen bin ich von vornerein ein Nazi und Rassist, weil ich nun mal aus Deutschland komme und auch Verwandte hatte, die Nazis waren. Das brauche ich nicht zu verleugnen, denn für die Verwandtschaft kann keiner was und ich habe diese Verwandtschaft nicht einmal kennen gelernt oder erlebt.
    Wie gesagt: An sich alles richtig was du schreibst und an Hand deiner Beispiele und der Geschichte lässt sich nicht verleugnen, dass besonders Weiße noch sehr viel zu lernen haben was Rassismus an geht. Ich hoffe man versteht mich nicht falsch. Ansonsten: nachfragen 😉

    Der mir erhoffte Austausch fand nie statt, mein Kommentar wurde nicht freigeschaltet. Ich habe ihn mir nochmal durchgelesen, ob sich jmd beleidigt fühlen könnte, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass dies nicht der Fall ist. (sollte das jemand anders sehen, so kann er mir das gerne mitteilen). Ich frage mich daher, ob eine andere Meinung und kritische Gedanken von der Bloggerin einfach generell abgelehnt werden oder ob es sich um eine stille Zustimmung meiner Vermutung handelt, dass ihrer Ansicht nach Rassismus nur ein Problem der Weißen ist. Natürlich hat jeder das Recht Kommentare zu seinem Blog abzulehnen, und auch ich würde das machen, aber lediglich, wenn rassistische Äußerungen oder Beleidigungen enthalten sind. Keines davon kann ich in meinem Kommentar entdecken.

    Bei dem Blogeintrag  musste ich unweigerlich daran denken, dass ich als Deutsche mir bloß nicht erlauben darf kritisch zu sein, wenn es um andere geht, mir aber andererseits alles kommentarlos vorwerfen lassen muss. Das „nicht-freischalten“ meines Kommentares bestätigt mir dies leider wieder.

    Update (26.09.2012): Der Entwurf zu diesem Eintrag schwebt nun schon recht lange in meinem virtuellen Kopf und ich war mir nie sicher was ich damit machen soll. Heute habe ich ihn mir mal wieder zur Brust genommen, mir nochmal alles durchgelesen und mir auch nochmal den Blog angeschaut von dem der Artikel stammt. Und ja, was soll ich sagen. Meine Vermutung wurde nur bestärkt. Natürlich weiß ich nicht wirklich etwas über die Bloggerin. Wie denn auch? Ich weiß, dass sie einen Master hat, den genauen Studiengang kann ich nicht nennen, ich tippe aber mal auf einen Studiengang, der sich mit Afrika beschäftigt. Da ich das nicht tue maße ich es mir auch nicht an mir darüber ein Urteil zu bilden. Vorüber ich mir aber ein Urteil bilden konnte ist ihre Sichtweise und durch ihren doch recht reißerischen Schreibstil, der mir normalerweise gut gefallen würde, wird dieser doch sehr klar. Sie stempelt weißfarbige Menschen von vornerein als unwissend im Bezug auf Diskriminierung und als Rassisten ab. Und, als Fazit: Dadurch fühle ich mich persönlich angegriffen und erlaube mir ihr Rassismus zu unterstellen.

    Update 2 (27.09.2012): Ich hatte diesen Blogeintrag bisher unter Verschluss gehalten und mit einem Passwort versehen. Aus dem einfachen Grund, dass ich mir nicht sicher war, ob ich ihn wirklich veröffentlichen möchte, ihn aber dennoch mal jmd zeigen wollte. Auf keinen Fall möchte ich die Bloggerin an den Pranger stellen, gegen sie bashen oder sonstiges. Sie hat ihre Meinung, die ich respektiere, aber eben nicht unbedingt teile. Muss ich also dazu noch was sagen? Ja, muss ich. Denn genau wie sie das Recht auf ihre Meinung hat und sagen darf, wenn sie etwas stört, genauso darf ich das auch. Daher der heutige, endgültige Entschluss den Artikel zu veröffentlichen.

    Zweiter Blog

    Veröffentlicht: 30/08/2012 in Uncategorized

    Nur eine ganz kurze Meldung:

    Ab heute gibt es von mir einen zweiten Blog in dem ich mich über alle Produkte auslasse bei denen ich der Meing bin, dass es sich lohnt. Seien sie besonders gut oder eben besonders schlecht. zwar gibt es solche Blogs schon zu Hauf, aber was solls. Ich mach ja eh was ich will. 😀

    Also schaut mal vorbei – bei Eules Produkttest

    Das Walpurgisrockfestival ist ein kleiner Teil eines größeren Walpurgisfestes im schönen Bad Grund. Mitten im Stadtkern wurden mehrere Bühnen aufgebaut, um wirklich jedem etwas bieten zu können. Ein wenig erinnerte das Ganze zwar an eines der üblichen Dorffeste, die es wohl überall gibt, aber durch die Rockbühne erhebt es sich eben doch zu etwas ganz besonderem.
    Während auf der Hauptbühne die üblichen Schlagerstars, Coverbands und Kindertheater auftraten, ging es auf der Rockbühne schon von Anfang an richtig ab. Dort spielten regionale Bands, die mal mehr, mal weniger gut waren, wodurch wir auch Zeit hatten das  komplette Gelände und die unzähligen Imbissbuden zu erkunden.
    Später begutachteten wir dann die Band Segard, die vorab schon fleißig Promo-CDs verteilte.Eiin guter, rockiger Sound mit deutschen Texten.. Leider war die Stimmung vor der Bühne nicht so gut und so wirkten die Animationsversuche des Sängers doch eher lächerlich
    Da wir wirklich oft umhergewandert sind bekomm ich leider das ganze Vorabendprogramm nicht mehr zusammen. Beim Nord Wacken Battle wusste leider keine Band uns zu überzeugen. Erst zu „My Inner Burning“ versammelten wir uns dann direkt vor der Bühne, um später auch in der ersten Reihe zu stehen. Dies sollte sich als schwerer erweisen als üblich, aber dazu später mehr.
    „My Inner Burning“ traf voll meinen Geschmack. Besonders die rauchige und dennoch weibliche Stimme der Sängerin fand ich wunderschön. Die Band harmoniert gut zusammen und heizte dem Publikum ordentlich ein. Besonders hervorzuheben ist die Ballade „When I´m gone“


    Zwischen „My Inner Burning“ und „Lord of the Lost“ wurde dann der Gewinner des Wacken Battles bekanntgegeben, was ich wieder als eher uninteressant empfand.
    Lord of the Lost brauchten dann eine halbe Ewigkeit zum aufbauen und für den Soundcheck, welcher aber auch für einige Lacher sorgte. Ich kannte die Band vorher nicht, war aber sehr gespannt, weil ich schon viele unterschiedliche Meinungen darüber gehört habe. Raphael erzählte mir vorher schon, dass es wohl eine Stripshow vom Sänger geben wird, die sich aber nicht wirklich lohnen sollte. Als dann endlich die Show begann war ich dann doch positiv überrascht. Die Musik ist wirklich gut, auch wenn ich mich nicht ganz an ihre Version von Bad Romance gewöhnen kann.  Die Show war mir auch leider etwas too mouch. Lackierte Fingernägel lassen einen Mann nun mal etwas lächerlich aussehen. Die angekündigte Stripshow folgte in dem der Sänger nach und nach seinen Pulli vom Körper riss. Es sah zum Glück besser aus als erwartet. Da hat wohl jemand trainiert 😉
    Auch der Keyboarder schmiss sein Shirt irgendwann in die Menge und man sah sehr viel mehr Muskeln als erwartet. Letztendlich waren 3/5 der Band am Ende des Gigs Oberkörperfrei. War auch nicht schlecht, hätte aber nicht unbedingt sein müssen.

    Vielleicht liegt es aber auch an der Szene, denn auch De Clercq von Unzucht, die nach Lord oft he Lost auftraten, hat bekanntlich einen Hang dazu seine Bauchmuskeln zu zeigen.Unzucht durfte ich schon des Öfteren als Vorband von Coppelius erleben. Eine wirklich tolle Band mit super Sound und sympathischen Mitgliedern. Der Schulz ist, man kann es nicht anders sagen, einfach nett. Da er das Walpurgisrock veranstaltet hat war er umso stolzer, als er endlich als Akteur auf die Bühne durfte. Sein Lieblingssatz an diesem Abend: „Wie geil ist das denn?“. Unzucht rockten Bad Grund und das nicht nur weil der Schulz von dort herkommt. Mit so tollen Liedern wie „Engel der Vernichtung“ und „Schwarzes Blut“ wurde dem Publikum richtig eingeheizt. Endlich kannte ich mal wieder Songs und konnte mitsingen.  Aber, und das kann ich nicht für mich behalten, Der Schulz sollte lieber die Schminke weglassen. Von so vielen um mich herum konnte ich hören, dass er dies gar nicht nötig hat. Und ich muss allen zustimmen. Aber immerhin sitzt die Hose inzwischen fest und rutscht nicht mehr runter 😉


    Und dann, endlich nach langem warten, kamen endlich diejenigen für die ich mal wieder den langen Weg auf mich genommen habe. Coppelius.  Ich erwartete eigentlich keine große Veränderung  zu den letzten Konzerten, aber die Herren hatten sich anders entschieden. Statt „Running free“ spielten sie „I get used to it“ als Opener.
    Sie spielten viele ihrer rockigen Lieder und beschränkten sich auf ein ruhiges Lied. Das war der neue Song „Die Butterblume“. Was man jetzt von dem Stück halten soll, dies wird sich wohl erst beim mehrmaligen Hören ergeben, besonders wenn dann sicher ist wer es letztendlich singen soll. Geheime Quellen behaupten nämlich, dass neben Bastille noch zwei weitere Sänger zur Auswahl stehen, die natürlich ihre eigene Interpretation haben.
    Die Menge tobte auf jeden Fall und machte bei jedem Song fleißig mit. Leider stand ich direkt im „Loch“ und das in Verbindung mit einer zu schwachen Anlage für die unerwartet große Menge führte dazu, dass man den Gesang, besonders von Herrn Coppella, nur schwer verstand. Auf meine Beschwerden erklärte mir Bastille die Umstände noch während des Auftritts. Klar, ich hätte mich mehr an den Rand stellen können, aber ich wollt ja auch was sehen. Die Highlights des Auftritts waren (wieder einmal) die neue Version von „Rightful King“ und das sehr selten gespielte „Wrath Child“ und wieder zeigten sich die Herren sehr publikumsnah.
    Nach zu kurzer Zeit war es dann auch schon vorbei. Langsam lichteten sich die Reihen, und das obwohl noch Ragnarök folgte. Die meisten begaben sich dann doch wieder zum Merchstand, wo man versuchte sich zu unterhalten. Da dieser aber direkt neben der Bühne stand ging das nur mit lauter Stimme und nahem ran rücken.  Dennoch war es wieder sehr nett. Ich erklärte Herrn Coppella, dass ich die Silbereule bin. Er verwechselte mich wohl mit Alekto. Nun, jetzt weiß er es. Ich werde ihn aber das nächste Mal danach fragen.

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    Ragnarök konnte ich durch die Nähe dann auch noch hören, aber ich mag die Band einfach nicht Dieses gehabe und dabei ist die Musik 08/15 mittelalter-böse, da hilft auch die leicht bekleidete Dame nicht mehr.
    Insgesamt ein schönes Festival mit guter Stimmung, aber es gab ein paar Dinge, die man hätte besser machen können.
    Einmal fiel direkt auf, dass wohl die Kommunikation innerhalb der Orga nicht zu klappen schien. Wir hatten ein Spezialticket, mit dem wir Getränkemarken im Wert von 40€ bekommen sollten. Am Einlass teilte man uns mit, dass wir immer den QR-Code auf dem Ticket zeigen müssten, am Getränkestand wusste man von dem Ticket gar nichts und es dauerte eine Ewigkeit bis mal jemand kam der dies klären konnte. Beide Getränkestände vor der Rockbühne fielen negativ auf. Der kleinere dadurch, dass die Getränkeausschenker genervt waren, der andere dann dadurch, dass man ignoriert wurde und einer der Crew nicht fähig war zu rechnen und wohl auch nicht wusste, dass eine Wertmarkekarte 5€  wert ist. Dies musste man ihm erst vorzählen. Auch gab es zu wenige Sitzmöglichkeiten, da musste dann eben der Boden herhalten.  Was aber wirklich störte und auch irgendwie merkwürdig war, was dass es zwar keine Absperrung vor der Bühne gab, man aber dennoch Abstand halten sollte. Dies führte dazu, dass sich ständig Leute nach vorne stellten, denn sie dachten ja es wäre Platz, und somit kam immer wieder eine Unruhe und viel mehr Bewegung im Publikum auf, als es hätte sein müssen. Die Security bat uns dann auch immer mal wieder ein paar cm nach hinten zu rücken. Das ist nur nicht so leicht, wenn hinter einem an die 100 Leute stehen. Wir schlugen vor, dass man eine Durchsage macht, damit es auch hinten ankommt. Leider fühlte sich der Mann nicht befugt dazu, ja nicht mal dazu jemanden zu holen der befugt dazu wäre. Nur bin ich als Gast ja auch nicht dafür zuständig, dass eine Ordnung hergestellt wird. Ein einfaches Absperrband hätte da schon Abhilfe getan. Ich habe  aber erfahren, dass die Anweisung wohl gar nicht von der Orga kam, sondern von der Security selber. Beim nächsten Mal soll es aber wohl richtige Absperrungen geben, unter anderem auch um eine richtige Feuerschow bieten zu können. Das waren also meine „Meckerpunkte“.  Das sind aber nur Kleinigkeiten, die man das nächste Jahr leicht besser machen kann.

    Mehr zum Walpurgisrock findet ihr hier:

    Artikel / Berichte:
    http://www.zeitfokus.de/component/k2/item/1568-walpurgisrock-openair-2012-bricht-alle-rekorde.html

    Fotos:
    http://marah-photo.blogspot.de/2012/05/walpurgisrock-open-air-2012.html
    http://www.music-pics.de/galerie/galerie-coppelius.html

    (die verlinkten Artikel bzw. Fotogalerien und die Youtubevideos stammen nicht von mir. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Urheber, die keine Verlinkung hier möchten mögen sich bei mir melden)

    Movie Soundtracks – Part 1

    Veröffentlicht: 01/05/2012 in Uncategorized

    Aus einer Langeweile heraus hatte ich angefangen einige schöne Soundtracks rauszusuchen. Ehe ich aber meinen gesamten Facebook Account zu spamme (ich war schon bei 7 Videos und es wären noch mehr geworden) mach ich das jetzt hier.

    Die Reihenfolge hat übrigens nichts mit meinen Vorlieben zu tun.

    1. Aus The Watchmen:
    „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel.

    2. & 3. Beide aus Sucker Punch.

    Einmal „Sweet Dreams“ von Emily Browning. Die Anfangsszene ist schon sehr cool. Und dann noch „White Rabbit“ von Emiliana Torrini. Beides sehr coole Lieder und sie machen bei dem Film einiges besser als es ist.

    4. & 5. Aus Pulp Fiction

    Der Film ist einfach zu gut um ihn nicht zu erwähnen. Natürlich wäre da einmal „Misirlou“ von Dick Dale & His Del-Tones, welches diesen großartigen Film einläutet.

    und dann noch „Son of a Preacher Man“ vonDusty Springfield, zudem ich einfach eine sehr schöne Erinnerug hab, die jetzt schon echt lange her ist. Wirklich lange.

    6. Aus Fight Club

    Fight Club ist einfach großartig. Ich mein … Brad Pitt, Edward Norton und Jared Leto prügeln sich halb nackt … Hallo?? Geht es besser? Ja, man packe eine durchgeknallte Helena Bonham Carter dazu, rühe eine strange Story mit unter und siehe da: Fertig ist das Meisterwerk. Daher hier nun

    „Where is my mind“ von The Pixies

    7. Aus Eiskalte Engel:
    „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve

    Kommen wir mal zu den Teenie Filmen 😀 Und ja, ich weiß, eigentlich müsste man Placebos „Every you every me“ hier angeben, aber bin ich denn hier um das zu machen was andere wollen? Nein! Ich mag die Szene einfach und finde hier wieder die musikalische Untermalung sehr passend. Daher halt dieser Song.

    8. Aus 10 Dinge die ich an dir hasse:
    „I want you to want me“ von Letters to Cleo

    Toller Abschlusssong für einen Liebesfilm, oder? 😉

    9. Aus Cry Baby:
    „Please Mr. Jailer“

    Bei dem Film war es sehr schwer einen Song auszusuchen, weil er so viele tolle hat. Aber letztendlich fiel die entscheidung dann doch auf meinen ersten Gedanken. Dieser Film verbindet auch wieder so viel was ich toll finde. Johnny depp, Rockabilly, eine schöne Satire, Tolle Songs, super Fun Facts bzgl der Schauspieler. Love it.

    10. Aus Dr. Horrible´s Sing-Along Blog:
    „My Eyes“ von Neil Patrick Harris & Felcia Day

    Was soll ich denn dazu noch groß sagen? Musicalfilm von Joss Whedon mit Neil Patrick Harris! Reicht, oder? Und der Song ist einfach schön, weil so tragisch gegensätzlich.

    11. Aus The Rocky Horror Picture Show:
    „Sweet Transvestite“ von Jim Carry

    Muss man nicht viel zu sagen, oder? Ist einfach Pflicht bei so einer Auflistung. Basta.

    12. Sweeny Todd:
    “ A little priest“

    achja, Sweeny Todd. Ich mag den Film einfach sehr gerne. aber ich liebe ja auch Johnny Depp. 😀
    Das lied ist herrlich bösartig auf eine schwungvolle Art und Weise.

    Coppelius riefen vor einiger Zeit ihre Fans dazu auf eine eigene Interpretation ihres Liedes „Das Amulett“ zu entwickeln. Ein Wettbewerb sollte her.

    Auch ich und zwei Freunde  reichten, unter dem Gruppennamen „Mängelexemplar“, einen Beitrag ein. Ursprünglich war mal was ganz anderes geplant, auch mit mehr Leuten, aber das erwies sich leider als nicht möglich, doch was wir dann gemacht haben find ich auch irgendwie besser.

    Wer abstimmen mag kann dies gerne im Coppelius Fan Forum tun.

    Der Vollständigkeitshalber koopiere ich den Vorstellungstext (geschrieben von Alekto) noch mit dazu.

    Musikalische Vorstellung
    Antoinette: Vollblutmusikerin dieser Gruppe; Grundkenntnisse Cello und E-Bass; Videographiezuständige
    Silbereule: Stimmberechtigte dieser Gruppe; Grundkenntnisse Gesang; Triangelbesitzerin &Kulissenbeauftragte
    Alekto: Musikalisch Unvorbelastete dieser Gruppe; Grundkenntnisse Kindheitstrauma Blockflöte; Motivationsträger

    Zur Einsendung
    Gut behütet möchten wir professionell mit unserer Version die Interpretation des Stückes vorantreiben durch hermeneutische Vorgehensweise und kommentierte Bezugnahme auf das Original.
    Im Sinne des Purismus und des guten Tones wurde auf ausschweifende Orchestrierung verzichtet.
    Der Ernsthaftigkeit der ursprünglichen Musiker und des Wettbewerbes soll Genüge getan werden.
    Um Authentizitätsverlust zu vermeiden wurde auf künstliche Schnitte verzichtet. Schwierigkeitsstufe: One Take – Uncut Version
    FSK Hinweis: Könnte Spuren von Anspielungen und Humor enthalten.